Und warum er in Deutschland blieb Die Erinnerungen von Asfa Wossen Asserate.
Das bekommst du in diesem Buch
Die persönlichen Erinnerungen eines Prinzen aus dem äthiopischen Kaiserhaus.
Ein eindrückliches Bild vom Leben am Kaiserhof, von Addis Abeba und der Deutschen Schule in Äthiopien.
Eine Exilgeschichte über den Neuanfang in Deutschland nach der äthiopischen Revolution von 1974.
Für wen geeignet
Für Leser:innen, die sich für Äthiopien, Haile Selassie und die Geschichte des äthiopischen Kaiserreichs interessieren.
Für alle, die persönliche Erinnerungen an Revolution, Verlust, Flucht und Exil lesen möchten.
Für Menschen, die afrikanisch-europäische Begegnungen und biografische Zeitgeschichte schätzen.
Themen
Äthiopisches Kaiserhaus, Kaiserhof und die Geschichte Äthiopiens im 20. Jahrhundert.
Revolution von 1974, politische Verfolgung, Enteignung und Exil.
Identität, Heimatverlust, Deutschland und der Beginn eines neuen Lebens.
1974: Sein Vater, Präsident des äthiopischen Kronrats, wird von den Generälen der Revolution erschossen, seine Mutter und seine Geschwister gefangengenommen, das Hab und Gut der Familie beschlagnahmt. Über Nacht wird das Gastland Deutschland, in dem er studiert, zum Ort des Exils. Seine Pläne, nach Äthiopien zurückzukehren, werden durch die neue politische Situation von heute auf morgen zunichte gemacht.
Prinz Asfa-Wossen Asserate erzählt vom Glanz des Kaiserhofs, seiner Zeit an der Deutschen Schule in Addis Abeba und vom Leid der Revolution. Er erzählt, wie er jahrzehntelang um seine Familie kämpfte, wie er in Deutschland neu anfing und nach seinen Studien in Tübingen und Frankfurt am Main die Deutschen und deren grosse Dichter und Denker kennen- und liebenlernte: der Fremde, der blieb.
Portrait Asfa-Wossen Asserate
Asfa-Wossen Asserate, Prinz aus dem äthiopischen Kaiserhaus, wurde 1948 in Addis Abeba geboren. An der Deutschen Schule bestand er als einer der ersten Äthiopier das Abitur. Er studierte Geschichte und Jura in Tübingen und Cambridge und promovierte in Frankfurt am Main. Die Revolution in Äthiopien verhinderte die Rückkehr in seine Heimat. Er blieb in Deutschland und ist heute als Unternehmensberater für Afrika und den Mittleren Osten und als politischer Analyst tätig. Sein Buch »Manieren« wurde von der Kritik gefeiert.