Ein Sonntag am Pool in Kigali ist ein literarischer Roman über den Völkermord in Ruanda, der eine Liebesgeschichte mit einer schonungslosen Beobachtung des Genozids verbindet.
Ein Hotelpool in Kigali 1994, Treffpunkt für Entwicklungshelfer, Botschaftsangestellte, Journalisten, Geistliche, Prostituierte, Politiker und alle, die in Ruanda das Sagen haben. Hier verliebt sich der alternde kanadische Journalist Valcourt in die schöne junge Kellnerin Gentille, eine Hutu, die verfolgt wird. In dem Land, das von Aids und Armut gezeichnet ist, verdichten sich die Hinweise auf den bevorstehenden Völkermord. Strassensperren werden errichtet, Freunde werden ermordet, und die öffentlichen Tötungsaufrufe nehmen zu. Gentille und Valcourt hoffen vergebens auf Hilfe von aussen – von den Vereinten Nationen, deren Blauhelmtruppen in Ruanda anwesend sind, von den Menschenrechtsorganisationen, von der Kirche. Vor den Augen der Öffentlichkeit bricht die Hölle los, die das Schicksal der kleinen Gemeinschaft besiegelt.
»Ein Sonntag am Pool in Kigali« erzählt von einem der schlimmsten Massaker in der Geschichte, bei dem 800.000 Menschen, vornehmlich Tutsi, den Tod fanden. Ein Roman, der den Opfern des Völkermords in Ruanda ein Gesicht gibt.
Gil Courtemanche (18. August 1943 – 19. August 2011) war ein kanadischer Journalist und Schriftsteller, der für Medien wie Radio‑Canada, Le Devoir und La Presse arbeitete und für seine Berichterstattung über internationale Politik und Themen der sogenannten Dritten Welt bekannt war. Sein bekanntestes Werk ist der Roman Un dimanche à la piscine à Kigali (Ein Sonntag am Pool in Kigali) von 2000, der den Völkermord in Ruanda thematisiert, in viele Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Für seine Arbeit erhielt Courtemanche mehrere Auszeichnungen, bevor er 2011 an Krebs verstarb.
Für den Roman "Ein Sonntag am Pool in Kigali" von Gil Courtemanche sind folgende Superlative passend:
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Der eindringlichste/schockierendste Roman über den Völkermord in Ruanda.
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Die bewegendste/herzzerreißendste Liebesgeschichte vor dem Hintergrund eines Genozids.
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Der schonungsloseste/unverblümteste Bericht über ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
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Das wichtigste literarische Werk, das den Opfern des Völkermords in Ruanda ein Gesicht gibt.
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Einer der mutigsten Romane, der die Verflechtung von Liebe und Tod inmitten extremer Gewalt thematisiert.
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Das erschütterndste Zeugnis menschlicher Abgründe und gleichzeitig menschlicher Resilienz.