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Et si DIEU n'aimait pas les NOIRS ? | Serge Bilé

Et si DIEU n'aimait pas les NOIRS ? | Serge Bilé

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ISBN: 978-2-916-86854-7

✍🏾 Autor: Serge Bilé

🏢 Verlag: CERCLE Média Editions

🌍 Sprache: Französisch

📖 Seitenzahl: 112

📏 Masse: 14.4 x 21 x 0.9 cm

Buch in Französisch.

En janvier 1944, alors que les armées alliées font route pour libérer Rome occupée par les nazis, le pape Pie XII exige, curieusement, qu'aucun soldat noir, africain, antillais, ou américain, ne soit déployé aux portes du Vatican.

En août 1988, le secrétaire particulier de Jean-Paul II, l'évêque zaïrois Emery Kabongo, est sauvagement agressé, officiellement par des inconnus, à Castel Gandolfo, la résidence d'été du souverain pontife pourtant si bien gardée.

Aujourd'hui, les prêtres africains, en poste ou de passage au Saint-Siège, se disent discriminés.

Plusieurs ont même été bannis, pour avoir prolongé leur séjour italien, au-delà de la limite autorisée. Ils sont désormais mendiants et sans papiers.

Quant aux religieuses africaines, que les congrégations romaines font venir, pour palier la crise des vocations, elles constituent une main d'oeuvre corvéable à merci.

Désemparées, beaucoup d'entre elles échouent dans la prostitution !

Serge Bilé mène l'enquête sur le racisme au Vatican. 

Portrait

Serge Bilé est né en 1960 à Agboville en Côte d’Ivoire.

Il est journaliste de formation et diplômé de l’ESJ de Lille. Il a travaillé pour France 3, Fraternité Matin, Africa, TV5 et RFO. Il est présentateur du journal télévisé de Martinique Première depuis 1994.

Le prix Ebony lui a été décerné en 1995 par l’Union nationale des journalistes de Côte d’Ivoire.

Il est l’auteur de plusieurs essais dont Noirs dans les camps nazis (Éditions Serpent à plumes 2005 vendu à plus de 100 000 exemplaires), Sur le dos des hippopotames (Editions Calmann Lévy), La Mauresse de Moret – La religieuse au sang bleu (Éditions Pascal Galodé 2012), ainsi que de la comédie musicale Soweto (2008 Spectacle sur la vie de Nelson Mandela).

Il publie en mars 2018 chez Owen Publishing Yasuke, le samouraï noir.

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    📘 Taschenbuchausgabe – 112 Seiten – Auf Lager
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    🇫🇷 Dieses Buch ist vollständig in französischer Sprache.

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    Häufig gestellte Fragen (FAQ)
    Worum geht es im Buch „Et si Dieu n’aimait pas les Noirs ?“? +
    Dieses 112-seitige Buch ist eine investigative, journalistische Recherche des franco-ivorischen Journalisten Serge Bilé über Rassismus im Vatikan – historisch und bis in die Gegenwart. Das Werk legt beunruhigende Fakten offen: Im Januar 1944, kurz vor der Befreiung Roms, verlangte Papst Pius XII., dass keine schwarzen Soldaten – weder aus Afrika, der Karibik noch aus den USA – vor den Toren des Vatikans stationiert werden. 1988 wurde der zaïrische Bischof Emery Kabongo, Privatsekretär von Papst Johannes Paul II., in der streng bewachten Sommerresidenz Castel Gandolfo brutal überfallen. Heute berichten afrikanische Priester im Umfeld des Heiligen Stuhls von Diskriminierung; einige verbannte Geistliche werden zu Papierlosen und Obdachlosen in Rom, während afrikanische Ordensschwestern, die den Berufungsmangel ausgleichen sollen, oft als billig verfügbare Arbeitskräfte eingesetzt werden und nicht wenige in der Prostitution enden. Bilé zeichnet ein schonungsloses Bild einer verdrängten Realität.[web:1352][web:1353][web:1359]
    Wer ist Serge Bilé und warum ist er kompetent für dieses Thema? +
    Serge Bilé ist ein franco‑ivorischer Journalist und Schriftsteller, 1960 in Agboville (Côte d’Ivoire) geboren, und Absolvent der renommierten Journalistenschule von Lille (1988). Er arbeitete unter anderem für France 3, Fraternité Matin, Africa, TV5 und RFO und moderiert seit 1994 die Hauptnachrichtensendung von Martinique Première, die meistgesehene Nachrichtensendung der Insel. 1995 erhielt er den ivorischen Journalistenpreis Ebony. Bilé gilt als Spezialist für die Geschichte von Schwarzen weltweit; sein Buch „Noirs dans les camps nazis“ wurde über 100 000 Mal verkauft und machte das Schicksal schwarzer Häftlinge in NS‑Lagern bekannt.[web:1356][web:1358] Mit Werken wie „Sur le dos des hippopotames“, „La Mauresse de Moret“, „Yasuke, le samouraï noir“ und der Musicalproduktion „Soweto“ über Nelson Mandela hat er sich als sorgfältig recherchierender, engagierter Chronist schwarzer Geschichte etabliert.[web:1356][web:1360]
    Welche konkreten historischen Fakten deckt das Buch über den Vatikan auf? +
    Das Buch stützt sich auf Archivdokumente und Zeugenaussagen. Es schildert unter anderem ein Telegramm des britischen Botschafters beim Heiligen Stuhl, Sir D’Arcy Osborne, aus dem Jahr 1944, das die Bitte von Papst Pius XII. übermittelt, bei der Befreiung Roms keine schwarzen Soldaten einzusetzen.[web:1352][web:1359] Bilé erinnert daran, dass Pacelli (der spätere Pius XII.) bereits als Nuntius in Deutschland an Kampagnen gegen schwarze französische Besatzungssoldaten beteiligt war, die sie pauschal als „Vergewaltiger“ diffamierten. Der Band thematisiert außerdem die feindselige Behandlung afrikanischer Geistlicher, wie sie der aus Benin stammende Kardinal Bernardin Gantin schilderte, der als erster schwarzer Dekan des Kardinalskollegiums „doppelte Leistung“ fordern musste, um anerkannt zu werden. Weiter berichtet Bilé von der Attacke auf Bischof Emery Kabongo 1988 und vom Schicksal zahlreicher aus Afrika stammender Priester in Rom, die nach Konflikten mit Vorgesetzten in rechtliche und soziale Prekarität abrutschen. Schließlich ordnet er die Wiederannäherung des Vatikans an die traditionalistische Piusbruderschaft ein, deren einige Vertreter sich dem Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils – und damit der Absage an rassistische Bibelauslegungen wie den „Fluch Hams“ – widersetzen.[web:1352][web:1353][web:1354]
    Ist das Buch religionsfeindlich oder antikatholisch? +
    Nein. Das Buch ist keine pauschale Abrechnung mit dem Christentum oder der katholischen Kirche als Glaubensgemeinschaft. Es handelt sich um eine faktenbasierte Untersuchung, die die Diskrepanz zwischen der christlichen Botschaft universeller Nächstenliebe und konkreten, institutionellen Praktiken des Rassismus im Umfeld des Vatikans beleuchtet. Bilé stellt die Glaubenslehre nicht grundsätzlich infrage, sondern konfrontiert die Institution mit ihrem eigenen Schatten. Er knüpft an Kritik an, die bereits 1956 von afrikanischen und karibischen Seminaristen im Sammelband „Les prêtres noirs s’interrogent“ formuliert wurde, die damals offen über mangelnde Anerkennung und rassistische Vorurteile klagten. Ziel ist es, ein Bewusstsein für diese Widersprüche zu schaffen und innerkirchliche Reformen zu fördern, nicht die Kirche zu zerstören.[web:1352][web:1354]
    Wie wurde das Buch nach seinem Erscheinen aufgenommen? +
    Nach der Erstveröffentlichung bei Pascal Galodé (und späteren Neuauflagen) löste das Buch 2009 eine lebhafte Debatte aus. Medien wie Jeune Afrique und verschiedene christliche und säkulare Presseorgane besprachen die Recherche ausführlich; die auf Telegrammen, Archivauswertungen und Zeugenberichten basierenden Enthüllungen wurden als solide dokumentiert anerkannt.[web:1352][web:1353] In konservativen katholischen Kreisen stieß insbesondere der provokant formulierte Titel auf Kritik, während Menschenrechtsorganisationen, afrikanische Intellektuelle und viele Gläubige afrikanischer Herkunft das Buch als wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung institutionellen Rassismus in der Kirche würdigten. Es reiht sich ein in eine breitere historiografische Debatte über die Rolle des Vatikans im Zweiten Weltkrieg und im Kontext kolonialer Machtverhältnisse.[web:1354][web:1359]
    Für wen ist dieses Buch gedacht? +
    Das Buch richtet sich an ein breit gefächertes französischsprachiges Publikum: an katholische Gläubige, insbesondere afrikanischer und afro‑diasporischer Herkunft, die eigene Erfahrungen mit Diskriminierung im kirchlichen Kontext reflektieren wollen; an Historiker:innen, Theolog:innen und Religionswissenschaftler:innen, die sich mit Vatikanarchiven, Kirchengeschichte und Rassismus beschäftigen; an Studierende der Soziologie der Religion, der Menschenrechte und der Afrikastudien; an Aktivist:innen antirassistischer Bewegungen und Journalist:innen, die institutionellen Rassismus dokumentieren; sowie an alle, die die Kluft zwischen universalistischen Leitbildern und deren Umsetzung in konkreten Strukturen besser verstehen möchten. Die journalistische Erzählform macht das Buch für ein breites Publikum zugänglich, ohne auf Quellenkritik und Dokumentation zu verzichten.[web:1352][web:1354]
    Welche anderen Bücher von Serge Bilé vertiefen diese Themen? +
    Serge Bilé hat eine Reihe von Werken veröffentlicht, die die Geschichte schwarzer Menschen sichtbar machen. „Noirs dans les camps nazis“ dokumentiert anhand von Zeugnissen das Schicksal afrikanischer, karibischer und afroamerikanischer Häftlinge in nationalsozialistischen Konzentrationslagern, deren Leid lange ignoriert wurde.[web:1356][web:1360] In „Sur le dos des hippopotames“ und „Quand les Noirs avaient des esclaves blancs“ untersucht er verdrängte Kapitel globaler Sklaverei‑ und Kolonialgeschichte. „La Mauresse de Moret“ erzählt die Geschichte einer schwarzen Nonne am Hof Ludwigs XIV., „Poilus nègres“ widmet sich den afrikanischen und karibischen Soldaten des Ersten Weltkriegs, und „Yasuke, le samouraï noir“ beleuchtet den Lebensweg eines Afrikaners im Japan der Sengoku‑Zeit. Zusammengenommen bilden diese Werke einen wichtigen Beitrag zur Dekonstruktion eurozentrischer Geschichtsbilder.[web:1356][web:1360]