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Evocation d'un mémorial à Venise

Evocation d'un mémorial à Venise

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ISBN: 978-2-7087-1003-0

✍🏾 Autor: Khalid Lyamlahy

🏢 Verlag: Présence Africaine

🌍 Sprache: Französisch

📖 Seitenzahl: 171

📏 Masse: 12 x 18 x 1.4cm

Buch in Französisch.

Un après-midi de janvier 2017, un jeune réfugié gambien se jette dans le Grand Canal de Venise et se noie sous les regards et les insultes des passants.

Il s’appelait Pateh et avait vingt-deux ans. Hanté par ce drame, un jeune écrivain se lance sur ses traces et tente de reconstruire le fil des événements, de mettre en mots son choc et son indignation.

Dans un récit en fragments où s’entremêlent fiction et réalité, le narrateur consulte les sites d’information, cherche des indices dans la presse, dévoile des vérités enfouies dans les pages de l’histoire et de la littérature.

Au fil d’une quête riche en surprises et en émotions, d’autres histoires se greffent à la première pour sauver de l’oubli des jeunesses noyées dans le tourbillon de l’actualité.

De l’Afrique des racines et des ruptures à la Venise des mythes et des illusions, l’écriture est à la fois poétique et solidaire : elle dénonce la haine de l’autre et esquisse un mémorial littéraire pour la dignité humaine.

Über den Autor Khalid Lyamlahy

Khalid Lyamlahy ist ein marokkanischer Schriftsteller, Literaturkritiker und Akademiker, der für sein facettenreiches Werk bekannt ist, das sich oft mit Themen wie Identität, Gedächtnis, Exil und der Beziehung zwischen Orient und Okzident auseinandersetzt.

Leben und Karriere

Khalid Lyamlahy wurde 1980 in Rabat, Marokko, geboren. Er studierte Ingenieurwissenschaften in Rabat und Frankreich, bevor er sich der Literatur zuwandte. Er promovierte in französischer Literatur an der University of Oxford und ist derzeit als Dozent für Französisch und Frankophone Studien am King’s College London tätig.

Seine akademische Arbeit konzentriert sich auf die moderne und zeitgenössische französische und frankophone Literatur, mit einem besonderen Interesse an nordafrikanischer Literatur. Lyamlahy hat auch als Literaturkritiker für verschiedene Publikationen geschrieben.

Literarisches Werk

Lyamlahy ist der Autor mehrerer Romane, die von der Kritik positiv aufgenommen wurden:

  • "Un roman étranger" (2017): Sein Debütroman, der für den Prix Goncourt des Lycéens nominiert wurde. Das Buch befasst sich mit der Identitätssuche eines jungen Mannes, der zwischen verschiedenen Kulturen und Sprachen navigiert. Es wurde für seinen poetischen Stil und seine tiefgründige Reflexion über Zugehörigkeit gelobt.
  • "Éviter les murs" (2020): In diesem Roman setzt sich Lyamlahy mit Themen wie Exil, Erinnerung und den Herausforderungen der Integration auseinander. Er erkundet, wie Individuen versuchen, sich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden, während sie gleichzeitig ihre Wurzeln bewahren.

Lyamlahys Prosa ist oft introspektiv und zeichnet sich durch eine reiche Sprache aus, die Elemente der arabischen und französischen Kultur miteinander verbindet. Seine Werke bieten eine einzigartige Perspektive auf die Komplexität der modernen marokkanischen Identität und die universellen Fragen des Menschseins.

Themen und Einfluss

Zu den zentralen Themen in Lyamlahys Werk gehören:

  • Identität und Hybridität: Die Konstruktion der eigenen Identität im Spannungsfeld von Tradition und Moderne, Heimat und Exil.
  • Gedächtnis und Geschichte: Die Art und Weise, wie persönliche und kollektive Erinnerungen das Individuum prägen.
  • Sprache und Kultur: Die Rolle von Sprache als Brücke und Barriere zwischen verschiedenen Welten.

Khalid Lyamlahy gilt als eine wichtige Stimme in der zeitgenössischen frankophonen Literatur, die dazu beiträgt, das Verständnis für die Nuancen der nordafrikanischen Erfahrungen in einer globalisierten Welt zu vertiefen. Seine Arbeit fordert Leserinnen und Leser auf, über die Grenzen der Kulturen und die Bedeutung von Zugehörigkeit nachzudenken.

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📘 Taschenbuchausgabe – 171 Seiten – Auf Lager
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🇫🇷 Dieses Buch ist vollständig in französischer Sprache.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worum geht es im Roman „Évocation d'un mémorial à Venise“? +
Der Roman erzählt die wahre Geschichte des 22-jährigen gambischen Geflüchteten Pateh, der sich im Januar 2017 in den Canal Grande von Venedig stürzte und vor den Augen und unter den Beschimpfungen von Passanten ertrank. Ein Schriftsteller, tief bewegt von diesem Geschehen, versucht die Ereignisse zu rekonstruieren und seine Empörung über diese humanitäre Tragödie in Worte zu fassen. Zwischen Reportage und Fiktion entsteht so ein literarisches Memorial, das die Würde der Namenlosen verteidigt.
Wer ist der Autor Khalid Lyamlahy? +
Khalid Lyamlahy ist ein marokkanischer Schriftsteller, Literaturkritiker und Literaturwissenschaftler, geboren 1980 in Rabat. Er lehrt als Dozent für französische und frankophone Literatur (u. a. an der University of Chicago, zuvor am King’s College London) und ist promovierter Romanist. Sein Debütroman „Un roman étranger“ erschien 2017 bei Présence Africaine und wurde u. a. für den Prix Goncourt des lycéens wahrgenommen.
Welche Themen behandelt das Buch? +
Der Roman verhandelt zentrale Themen wie Migration und Exil, Zugehörigkeit und Identität, kollektive und individuelle Erinnerung, die Würde des Menschen angesichts von Gleichgültigkeit und Hass sowie das ungleiche Machtverhältnis zwischen Afrika und Europa. Zugleich reflektiert er die Frage, wie über solche Tragödien geschrieben werden kann: Literatur als Akt des Widerstands gegen das Vergessen und als Versuch, den anonymen Toten eine Stimme zu geben.
Wie umfangreich ist das Buch und in welchem Format erscheint es? +
„Évocation d'un mémorial à Venise“ ist als broschierte Ausgabe bei Présence Africaine erschienen und umfasst 171 Seiten im handlichen Taschenbuchformat von etwa 12 × 18 cm. Die ISBN lautet 978-2-7087-1003-0.
Für wen eignet sich dieser Roman? +
Der Roman richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich für zeitgenössische frankophone Literatur, Fragen von Migration, Flucht und Identität sowie engagierte, poetische Prosa interessieren. Er eignet sich besonders für alle, die literarische Texte schätzen, die aktuelle gesellschaftliche Konflikte – von Europas Grenzpolitik bis zum Alltagsrassismus – sensibel und reflektiert verhandeln.
Welche weiteren Bücher von Khalid Lyamlahy gibt es? +
Zu den weiteren Werken von Khalid Lyamlahy gehört insbesondere sein erster Roman „Un roman étranger“ (2017), der das Leben eines ausländischen Studenten in einer europäischen Metropole und seinen Kampf um Aufenthaltsrecht, Liebe und Schreiben schildert. Darüber hinaus veröffentlicht er regelmäßig Essays und literaturkritische Beiträge zu frankophoner und postkolonialer Literatur.
Warum trägt das Buch den Titel „Évocation d'un mémorial à Venise“? +
Der Titel verweist auf das Projekt des Autors, durch Sprache einen Erinnerungsort für Pateh und andere im Exil Gestorbene zu schaffen. Venedig – Stadt der Schönheit und des Massentourismus – wird zum symbolischen Schauplatz, an dem sich die Grenzen zwischen Nord und Süd, Sichtbarkeit und Verschwinden kreuzen; das Schreiben selbst wird zum „Mémorial“, damit diese Tode nicht im Rauschen der Nachrichten und sozialen Medien untergehen.