Einen klugen, satirischen Roman über Identität, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Debatten
Eine vielstimmige Geschichte zwischen Universität, Social Media und persönlicher Selbstsuche
Pointierte Dialoge, Selbstironie und fundierte Perspektiven auf postkoloniales Denken
Für wen geeignet
Für Leser:innen, die literarische Romane mit gesellschaftspolitischer Schärfe mögen
Für alle, die sich mit Rassismus, Identität und Zugehörigkeit auseinandersetzen möchten
Für Fans von zeitgenössischer Literatur, die Debattenlust und Humor verbindet
Themen
Identität, Selbstbezeichnung und die Suche nach Zugehörigkeit
Rassismus, Privilegien und postkoloniale Perspektiven
Universität, soziale Medien, Shitstorms und öffentliche Debatten
Es sind die 2020er Jahre, es ist kompliziert. Und was für ein Skandal: Prof. Dr. Saraswati ist weiß ! Schlimmer geht es nicht. Denn die Professorin für Postcolonial Studies in Düsseldorf war eben noch die Übergöttin aller Debatten über Identität - und beschrieb sich als Person of Colour. Als würden Sally Rooney, Beyoncé und Frantz Fanon zusammen »Sex Education« gucken, beginnt damit eine Jagd nach »echter« Zugehörigkeit. Während das Netz Saraswati hetzt und Demos ihre Entlassung fordern, stellt ihre Studentin Nivedita ihr intimste Fragen. Mithu Sanyal schreibt mit beglückender Selbstironie und befreiendem Wissen. Den Schleudergang dieses Romans verlässt niemand, wie er*sie ihn betrat.
Portrait Mithu Sanyal
Mithu Sanyal wurde 1971 in Düsseldorf geboren. Sie ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin, Journalistin und Kritikerin. Ihre Mutter ist polnischer, ihr Vater indischer Herkunft. In ihren Büchern und journalistischen Arbeiten setzt sie sich mit Identität, Rassismus, Feminismus und postkolonialen Perspektiven auseinander.
Auch für Leser:innen, die sich mit Afrika und afrodiasporischen Perspektiven beschäftigen, bietet Identitti wichtige Anknüpfungspunkte: Der Roman hinterfragt, wie Zugehörigkeit entsteht, wer Identitäten definieren darf und wie koloniale Denkweisen bis in heutige Debatten hineinwirken. Er behandelt nicht unmittelbar afrikanische Geschichte, eröffnet aber einen vielschichtigen Zugang zu Fragen, die auch für postkoloniale und afrodiasporische Diskurse relevant sind.
Ihr erster Roman Identitti stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Literaturpreis Ruhr sowie dem Ernst-Bloch-Preis 2021 ausgezeichnet.
Der Roman spielt in den 2020er Jahren und kreist um einen öffentlichen Skandal an einer Universität in Düsseldorf. Im Zentrum steht die Postcolonial-Studies-Professorin Saraswati, die sich als Person of Colour beschrieben hat, obwohl sie weiß ist, und damit eine heftige Debatte über Identität, Zugehörigkeit und Repräsentation auslöst.
Welche Themen behandelt „Identitti“?
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Das Buch behandelt Identität, Rassismus, Zugehörigkeit, Repräsentation und den Umgang mit öffentlichen Debatten im digitalen Zeitalter. Die Produktseite betont außerdem Selbstironie, Wissen und die intensive Auseinandersetzung mit echten und zugeschriebenen Identitäten.
Wer steht im Zentrum der Handlung von „Identitti“?
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Im Zentrum stehen die Professorin Saraswati und ihre Studentin Nivedita. Während Saraswati von Online-Hetze und Protesten getroffen wird, stellt Nivedita ihr sehr persönliche Fragen nach Zugehörigkeit und Wahrheit.
In welcher Sprache ist dieses Buch erhältlich?
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Dieses Exemplar ist in deutscher Sprache erhältlich.
Kann ich „Identitti“ in der Schweiz bestellen?
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Ja, das Buch kann bei King Jah in der Schweiz bestellt werden.