La Rivière de Vie (1965) ist Ngũgĩ wa Thiong'os zweiter Roman und zeigt bereits die Themen, die sein gesamtes Werk prägen: der zerrissene Mensch zwischen Tradition und Moderne, zwischen zwei Welten, die sich gegenseitig ausschliessen.
Das bekommst du in diesem Buch
Einen frühen, eindringlichen Roman von Ngũgĩ wa Thiong’o über das koloniale Kenia und eine Gemeinschaft zwischen überlieferten Werten und christlicher Moderne.
Die Geschichte von Waiyaki, einem jungen Kikuyu, der zwischen der Bildung der Kolonisatoren und der Verantwortung für sein Volk einen eigenen Weg finden soll.
Eine tragische Liebesgeschichte, in der persönliche Gefühle zum Auslöser eines Konflikts zwischen zwei verfeindeten Gemeinschaften werden.
Für wen geeignet
Für Leser:innen mit guten Französischkenntnissen, die einen Klassiker der kenianischen und afrikanischen Literatur entdecken möchten.
Für alle, die literarische Romane über Kolonialismus, kulturelle Identität, Bildung und gesellschaftlichen Wandel schätzen.
Für Menschen, die Ngũgĩ wa Thiong’os Werk kennenlernen oder nach einer bewegenden Geschichte über Liebe, Macht und Zugehörigkeit suchen.
Themen
Kenia, Kikuyu-Gesellschaft, Kolonialismus, christliche Mission und kulturelle Selbstbehauptung.
Tradition und Moderne, Bildung, Generationenkonflikt, Gemeinschaft und politische Verantwortung.
Unmögliche Liebe, religiöse Spaltung, Beschneidung und Initiationsriten, Zugehörigkeit und Konflikt.
Buch auf französisch.
La Rivière de Vie décrit la rivalité entre deux communautés kikuyu.
Au centre de l’histoire, un jeune homme nommé Waiyaki, considéré dès l’enfance comme doté de pouvoirs exceptionnels.
Ces pouvoirs lui sont révélés et expliqués par son père Chege qui le convainc qu’il est destiné à accomplir de grandes choses pour son peuple.
Mais il doit, pour ce faire, se former à l’école des Blancs tout en maintenant l’intégrité de la culture de son peuple, au centre de laquelle la circoncision et l’excision occupent une place centrale.
Ces pratiques sont condamnées par la communauté christianisée dont la jeune Muthoni fait partie.
Or Waiyaki en tombe amoureux. Cet amour impossible et partagé provoquera la rupture entre les deux communautés...
Über den Autor Ngũgĩ wa Thiong’o
Ngũgĩ wa Thiong’o (1938–2025) gilt als der bedeutendste Schriftsteller Ostafrikas. Als einer der ersten kenianischen Romanciers schrieb er über Kolonialismus, Landraub und kulturelle Identität – unnachgiebig und ohne Beschönigung. 1977 wurde er für ein Theaterstück auf Gikuyu politisch inhaftiert. Danach entschied er, fortan ausschliesslich in seiner Muttersprache zu schreiben – ein bewusster Akt des Widerstands gegen die Sprache der Kolonisatoren.
📘 Taschenbuchausgabe • 282 Seiten • Auf Lager 📦 Schnelle Lieferung aus der Schweiz • Sorgfältig verpackt 🇫🇷 Dieses Buch ist vollständig in französischer Sprache.