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Le pagne noir, contes africains | Bernard Dadié

Le pagne noir, contes africains | Bernard Dadié

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ISBN: 978-2-708-70025-3

✍🏾 Autor: Bernard Dadié

🏢 Verlag: Présence Africaine

🌍 Sprache: Französisch

📖 Seitenzahl: 158

📏 Masse: 17.6 x 11 x 1 cm

Klassiker der afrikanischen Literatur

auf Französisch.

Observateur passionné des êtres et des choses, homme de sagesse et humoriste, dans quel autre genre que le conte, Bernard Dadié pouvait-il accomplir ces traits remarquables de sa personnalité ? Avec évidence, ces textes manifestent la rencontre heureuse d'un écrivain avec son monde, cette Afrique du pays Baoulé recréée à travers le merveilleux de la fable, l'ironique bestiaire de la tradition, la gaîté d'un savoir ancien et la tendresse d'une longue mémoire. 

Un recueil de seize contes du pays agni de Côte-d’Ivoire dominé par Kacou Ananzé l’Araignée, personnage avare, égoïste, craint des autres animaux, qui prend successivement l’aspect des animaux les plus divers et jouit d’un anthropomorphisme lui permettant de multiples apparences humaines.
Autant de qualités qui en font un être d’exception mais qui ne le mettent pas à l’abri des déconvenues.

Portrait

Bernard Dadié wurde in Assinie als Sohn eines Gewerkschaftsaktivisten geboren und kehrte nach seinem Studium an der Côte d'Ivoire und anschließend in Dakar, wo er zehn Jahre blieb, nach Abidjan zurück.
Wegen seiner journalistischen Tätigkeit wird er verhaftet und ins Gefängnis geworfen. Nach seiner Unabhängigkeit arbeitete er im Bildungsministerium, dann im Informationsministerium, bevor er Kulturminister wurde.
Sein teilweise autobiografisches Werk (Climbié, Carnets de Prison) besteht aus Sammlungen von Erzählungen und Legenden (Le Pagne noir, afrikanische Legenden, Les Contes de Koutou-As-Samala), Gedichten (Afrique Debout, La Ronde des jours). falsch naive Chroniken über Paris (Ein Neger in Paris), Rom (Die Stadt, in der niemand stirbt) oder New York (Patron von New York).
Bernard Dadié ist auch ein Pionier des Theaters in Afrika: Sein erstes Stück, Les Villes, wurde 1933 in Paris aufgeführt; später schrieb er Monsieur Thôgô-Gnini, Béatrice du Congo, Les Voix dans le vent, Îles de tempest.

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Inhaltsverzeichnis

  • LE MIROIR DE LA DISETTE  
  • LE PAGNE NOIR  
  • LA CRUCHE  
  • KACou ANANZÈ ET L’ÉCUREUIL  
  • COMMENT KACou ANANZÈ OBTIENT UN CHAMP D’IGNAMES  
  • LA DOT  
  • KACou ANANZÈ ET LES FORGERONS  
  • LE ROI ARAIGNON  

Klassiker der afrikanischen Literatur

Le pagne noir, contes africains von Bernard Dadié kann in vielerlei Hinsicht als Klassiker der afrikanischen Literatur betrachtet werden:

  • Pionierwerk: Es wurde erstmals 1955 veröffentlicht und gehört damit zu den frühen Werken der frankophonen afrikanischen Literatur. Dadié war einer der ersten ivorischen Autoren, die in französischer Sprache schrieben und so dazu beitrugen, Französisch als Nationalsprache in der Côte d'Ivoire zu etablieren.

  • Verbindung von Tradition und Moderne: Das Buch ist eine Sammlung traditioneller afrikanischer Märchen, insbesondere aus der Kultur der Baoulé in der Côte d'Ivoire. Dadié gelingt es, diese mündlichen Überlieferungen in einer Weise zu präsentieren, die ihre ursprüngliche Weisheit und ihren Charme bewahrt, sie aber gleichzeitig für ein modernes Lesepublikum zugänglich macht. Er verknüpft die Botschaften traditioneller afrikanischer Volksmärchen mit der modernen Welt.

  • Kulturelle Bedeutung: Die Märchen geben Einblicke in die afrikanische Kosmogonie, Moralvorstellungen und soziale Strukturen. Sie spiegeln die reiche Erzähltradition des Kontinents wider und tragen zur Bewahrung und Weitergabe des kulturellen Erbes bei.

  • Literarische Qualität: Dadiés Schreibstil ist lebendig und anschaulich. Er nutzt die Form des Märchens, um auf subtile Weise auch gesellschaftliche und politische Themen anzusprechen. Seine Fähigkeit, Humor und Weisheit zu verbinden, macht die Geschichten zeitlos und für Leser unterschiedlichen Alters interessant.

  • Einfluss auf die afrikanische Literatur: Bernard Dadié gilt als eine Schlüsselfigur der modernen afrikanischen Literatur. Er hat mit seinem Werk nachfolgende Generationen von Schriftstellern beeinflusst und dazu beigetragen, afrikanische Perspektiven und Stimmen in der Weltliteratur zu etablieren. Sein Werk wird als Klassiker der frankophonen Literatur betrachtet und stellt einen bedeutenden Beitrag zu deren Zielen dar.

  • Thematische Relevanz: Obwohl die Geschichten in einem spezifischen kulturellen Kontext verwurzelt sind, behandeln sie universelle Themen wie Gut und Böse, Klugheit und Dummheit, Gemeinschaft und Individualität, die auch heute noch relevant sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Le pagne noir aufgrund seiner Pionierrolle, der gelungenen Verbindung von Tradition und Moderne, seiner kulturellen Bedeutung, seiner literarischen Qualität und des Einflusses seines Autors auf die afrikanische Literatur als ein bedeutender Klassiker angesehen werden kann. Es ist ein Werk, das die reiche Erzähltradition Afrikas feiert und gleichzeitig zeitlose Einsichten in die menschliche Natur bietet.

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📘 Taschenbuchausgabe – 158 Seiten – Auf Lager
📦 Schnelle Lieferung aus der Schweiz – Sorgfältig verpackt
🇫🇷 Dieses Buch ist vollständig in französischer Sprache.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer ist Bernard Dadié, der Autor von „Le Pagne noir“? +
Bernard Dadié (1916–2019) ist eine Schlüsselfigur der ivorischen und afrikanischen Literatur. Er wurde in Assinie an der Côte d'Ivoire geboren, war Journalist, Gewerkschafter, saß wegen seines politischen Engagements im Gefängnis und wurde nach der Unabhängigkeit Kulturminister. Zu seinem Werk gehören Erzählbände (Le Pagne noir, Légendes africaines), Gedichte (Afrique debout), Chroniken (Un Nègre à Paris) und Theaterstücke. Er gilt als Wegbereiter des afrikanischen Theaters und der frankophonen Literatur.
Worum geht es in „Le Pagne noir“? +
„Le Pagne noir“ ist ein Sammelband mit 16 traditionellen Märchen aus den Regionen der Agni und Baoulé in der Côte d'Ivoire. Im Mittelpunkt stehen die Abenteuer von Kacou Ananzé, der Spinne – einer geizigen, egoistischen und listigen Trickster-Figur, die die Gestalt von Tieren und Menschen annehmen kann. Über diese Fabeln vermittelt Bernard Dadié afrikanische Volksweisheit, moralische Werte sowie Einblicke in afrikanische Kosmogonie und soziale Strukturen.
Wer ist Kacou Ananzé in „Le Pagne noir“? +
Kacou Ananzé, die Spinne, ist die zentrale Figur in „Le Pagne noir“. Er gehört zur großen Familie der afrikanischen Trickster-Gestalten: listig, habgierig und zutiefst ichbezogen. Dank seines Anthropomorphismus kann er unterschiedliche Tier- und Menschengestalten annehmen. Obwohl ihn die anderen Tiere fürchten und er überragend schlau ist, führen seine Intrigen ihn oft in unangenehme Situationen – und machen die moralischen Lektionen über Hochmut, Gier und Selbstüberschätzung sichtbar.
Warum gilt „Le Pagne noir“ als Klassiker der afrikanischen Literatur? +
„Le Pagne noir“ wird aus mehreren Gründen als Klassiker betrachtet: Der 1955 erschienene Band gehört zu den frühen Werken der frankophonen afrikanischen Literatur; er verbindet mündliche Erzähltradition mit schriftlicher Moderne und macht diese Märchen einem internationalen Publikum zugänglich; er bewahrt das kulturelle Erbe der Baoulé und der Côte d'Ivoire; Dadiés Stil vereint Humor und Weisheit; das Buch hat Generationen afrikanischer Autor:innen inspiriert und behandelt universelle Themen wie Gut und Böse, Klugheit und Torheit.
Welche Geschichten sind in „Le Pagne noir“ enthalten? +
Der Band umfasst 16 Erzählungen, darunter einige besonders bekannte Geschichten: „Le Miroir de la disette“, „Le Pagne noir“ (Titelgeschichte), „La Cruche“, „Kacou Ananzé et l’Écureuil“, „Comment Kacou Ananzé obtient un champ d’ignames“, „La Dot“, „Kacou Ananzé et les forgerons“ und „Le Roi Araignon“. Jeder dieser Texte beleuchtet unterschiedliche Facetten afrikanischer Volksweisheit und moralischer Werte.
Für wen eignet sich „Le Pagne noir“? +
„Le Pagne noir“ richtet sich an ein breites Publikum: an Kinder und Jugendliche, die afrikanische Literatur entdecken möchten; an Erwachsene mit Interesse an traditionellen Erzählungen und Volksweisheit; an Studierende der frankophonen Literatur oder Afrikastudien; an Lehrkräfte, die zugängliche Klassiker für den Unterricht suchen; an Fans von Folklore und Weltmythologie; und an alle, die die erzählerische Vielfalt Westafrikas kennenlernen wollen. Dadiés lebendiger, bildhafter Stil macht die Texte für jedes Alter fesselnd.
Welche kulturelle Bedeutung hat „Le Pagne noir“? +
„Le Pagne noir“ besitzt große kulturelle Bedeutung, weil es die mündliche Tradition der Baoulé in schriftlicher Form bewahrt und weiterträgt. Der Band gibt Einblick in afrikanische Kosmogonie und traditionelle Gesellschaftsordnungen, stärkt das Französische als Literatursprache afrikanischer Autor:innen, fungiert als kultureller Widerstand gegen koloniale Entwertung afrikanischer Erzählformen und feiert die reiche narrative Tradition des Kontinents – mit zeitlosen Einsichten in die menschliche Natur.
Wie viele Seiten hat „Le Pagne noir“ und wie sind die Eckdaten der Ausgabe? +
„Le Pagne noir“ umfasst 158 Seiten in einem handlichen Broschurformat (ca. 17,6 × 11 × 1 cm) und erscheint bei den Éditions Présence Africaine. Das Buch ist bei King Jah in der Schweiz mit schneller Lieferung und sorgfältiger Verpackung erhältlich. Die ISBN lautet 978-2-708-70025-3.
Warum sollte man „Le Pagne noir“ heute noch lesen? +
„Le Pagne noir“ ist heute noch lesenswert, weil es einen authentischen Zugang zur afrikanischen Erzähltradition bietet, universelle Werte wie Weisheit, Humor und Moral vermittelt und die Kultur der Baoulé und der Côte d'Ivoire lebendig werden lässt. Der Band gilt als Grundtext der frankophonen afrikanischen Literatur; seine kurzen, prägnanten Geschichten sind leicht zugänglich und schlagen eine Brücke zwischen Tradition und Moderne sowie zwischen Afrika und der frankophonen Welt.
Welche anderen Bücher von Bernard Dadié sind erhältlich? +
Zum Werk von Bernard Dadié gehören weitere Erzählbände wie „Légendes africaines“ und „Les Contes de Koutou-As-Samala“, Gedichtsammlungen wie „Afrique debout“ und „La Ronde des jours“, humorvolle Chroniken wie „Un Nègre à Paris“, „La ville où nul ne meurt“ (über Rom) und „Patron de New York“, autobiografische Texte wie „Climbié“ und „Carnets de prison“ sowie Theaterstücke wie „Monsieur Thôgô-Gnini“, „Béatrice du Congo“ und „Les Voix dans le vent“.