Afrikanische Literatur Klassiker: Wo Geschichte, Identität und Zukunft miteinander verschmelzen.

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Le Pleurer-Rire

Henri Lopes

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ISBN: 978-2-7087-0745-0

✍🏾 Autor: Henri Lopes

🏢 Verlag: Présence Africaine

🌍 Sprache: Französisch

📖 Seitenzahl: 372

📏 Masse: 10.7 x 14.3 x 2 cm

Le Pleurer-Rire ist ein satirischer Klassiker der frankophonen afrikanischen Literatur. Henri Lopes zeigt in diesem Roman, wie aus einem Militär nach einem Putsch ein grotesker ‚Vater des Landes‘ wird – und wie Gewalt, Korruption und Personenkult den Alltag prägen. Der Roman lässt Leser:innen gleichzeitig lachen und schlucken – genau das verspricht sein Titel: weinen-lachen.

Buch in Französisch.

Klappentext

Dans un pays africain qui n’est jamais identifié (« quelque part sur le Continent, bien sûr »), un militaire devient, à la suite d’un coup d’État, « père du pays » sous le nom de maréchal Tonton Bwakamabé Na Sakadé et impose une dictature sanglante et grotesque.
Le pleurer-rire de Henri Lopes, oeuvre forte et dense, complexe et lucide, rapporte les frasques de cette personnalité ubuesque.
Classique de la littérature africaine, Le Pleurer-Rire de Henri Lopes est dominé par tonton Hannibal-Ideloy Bwakamabé Na Sakkadé.
Ancien baroudeur devenu Président de la République à la faveur d'un coup d'Etat, il exerce un pouvoir illimité.
A travers ce roman, c'est le problème du pouvoir et du contre-pouvoir qui est posé dans toute son ampleur. La violence verbale qui perce au détour de chaque page n'a d'égal que le tragique des situations et des événements qui y sont décrits.
Le Pleurer-Rire fonde son originalité sur sa structure polyphonique, son rythme varié et sa charge d'ironie et d'humour qui justifie son titre.
Mêlant grâce et trivialité, fiction et réalité, citations et parodie, il tente de renouveler l'écriture romanesque qui devient, ici, le lieu où diverses formes de langage s'engendrent les unes les autres, se répondent, s'entrecroisent, s'éclairent, ou se heurtent et finalement s'enchaînent dans un mouvement continu. 

Qui est Henri Lopes

Né à Léopoldville, au Congo belge, Henri Lopes fait sa scolarité à Brazzaville (Congo français) puis des études de lettres et d’histoire en France.
En 1965, il rejoint Brazzaville et le Congo devenu indépendant, où il devient successivement ministre de l’Éducation nationale, des Affaires étrangères, des Finances et, enfin, Premier ministre.
En 1982, il devient directeur de la Culture à l’Unesco, à Paris, puis ambassadeur du Congo en France.
En parallèle, Henri Lopes publie plusieurs romans à la suite de son recueil de nouvelles Tribaliques.

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Klassiker der frankophonen afrikanischen Literatur

"Le Pleurer-Rire" von Henri Lopes, erschienen 1982, hat sich aus mehreren Gründen als Klassiker der frankophonen afrikanischen Literatur etabliert:

  • Kritische Auseinandersetzung mit politischer Realität Der Roman seziert satirisch und schonungslos Machtstrukturen und Korruption in postkolonialen afrikanischen Staaten. Er thematisiert die Enttäuschung nach der Unabhängigkeit und die Entstehung von Diktaturen. Die Figur des Präsidenten Bwakamabé Na Sakkadé karikiert den selbstherrlichen, realitätsfernen Diktator.
  • Literarische Innovation Lopes’ Werk zeichnet sich durch einen polyphonen Stil und eine originelle Erzählstruktur aus. Verschiedene Perspektiven, Tonlagen und Formen verleihen dem Roman Dynamik und Komplexität. Die Verbindung von Tragik und Komik – im Titel „Le Pleurer-Rire“ angedeutet – ist zentral.
  • Universelle Thematik Trotz seines afrikanischen Kontexts behandelt der Roman universelle Fragen nach Macht, Ohnmacht, Korruption und dem Umgang mit politischen Umbrüchen, was ihn auch für ein breites Publikum relevant macht.
  • Sprachliche Kreativität Lopes nutzt eine lebendige, bildhafte Sprache, geprägt von französischer Literatursprache und afrikanischen mündlichen Traditionen. Neologismen und Sprachspiele unterstreichen die Absurdität der politischen Situation.
  • Bedeutung für die afrikanische Literatur „Le Pleurer-Rire“ gilt als wichtiger Roman der „Literatur der Desillusionierung“ und beeinflusste nachfolgende Generationen sowie die Auseinandersetzung mit politischen und sozialen Realitäten Afrikas.

Le Pleurer-Rire gilt als Schlüsselwerk der afrikanischen ‚Literatur der Desillusionierung‘: Mit sprachlicher Brillanz und politischer Schärfe zeigt der Roman, warum so viele Hoffnungen nach der Unabhängigkeit enttäuscht wurden – und warum Satire ein wichtiges Werkzeug des Widerstands ist.

„Das Wasser mag noch so kalt sein – es verliert nie die Kraft, das Feuer zu löschen."
kongolesisches Sprichwort

Le Pleurer-Rire ist ein Roman für alle, die verstehen wollen, wie Macht, Sprache und Humor in postkolonialen afrikanischen Gesellschaften zusammenwirken – und die keine Angst vor einem Text haben, der gleichzeitig zum Lachen und zum Nachdenken zwingt.

📘 Taschenbuchausgabe – 372 Seiten – Auf Lager
📦 Schnelle Lieferung aus der Schweiz – Sorgfältig verpackt
🇫🇷 Dieses Buch ist vollständig in französischer Sprache.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum gilt „Le Pleurer-Rire“ als Klassiker der afrikanischen Literatur?

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„Le Pleurer-Rire“ von Henri Lopes (1982) gilt als Klassiker, weil der Roman auf bissig-satirische Weise die postkolonialen afrikanischen Diktaturen kritisiert, mit einer innovativen polyphonen Erzählweise arbeitet, das universelle Thema von Macht und Gegengewalt behandelt und eine hochkreative Sprache entwickelt, die afrikanische mündliche Traditionen mit literarischem Französisch verbindet.

Wer ist Henri Lopes, der Autor von „Le Pleurer-Rire“?

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Henri Lopes (geboren in Léopoldville im damaligen Belgisch-Kongo) ist Schriftsteller, ehemaliger Premierminister der Republik Kongo und war später unter anderem Botschafter in Frankreich. Mit „Tribaliques“ und „Le Pleurer-Rire“ (1982) wurde er zu einer der wichtigen Stimmen der postkolonialen afrikanischen Literatur.

Was ist das Hauptthema von „Le Pleurer-Rire“?

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Der Roman setzt sich mit Macht und Gegenmacht in postkolonialen afrikanischen Staaten auseinander, verkörpert durch die Figur des Diktators Tonton Bwakamabé Na Sakkadé. Indem er Tragisches und Komisches verbindet (daher der Titel „Pleurer-Rire“ – weinen und lachen zugleich), prangert er Korruption, Gewalt und die Absurdität autoritärer Regime an.

Für wen ist „Le Pleurer-Rire“ von Henri Lopes geeignet?

+
Der Roman richtet sich an Leser:innen, die sich für afrikanische Literatur interessieren, an Studierende der Postkolonialstudien, an Liebhaber:innen politischer Satire sowie polyphon erzählter Romane. Empfohlenes Mindestalter: etwa 16 Jahre, da Themen wie Diktatur und verbale Gewalt eine gewisse Reife erfordern.
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