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Noires fureurs, blanc menteurs: Rwanda 1990-1994

Noires fureurs, blanc menteurs: Rwanda 1990-1994

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ISBN: 978-2-8185-0405-5

✍🏾 Autor: Pierre Péan

🏢 Verlag: Fayard

🌍 Sprache: Französisch

📖 Seitenzahl: 544

📏 Masse: 11 x 17.8 x 2.8 cm

Buch in Französisch.

Au printemps 1994, le monde est stupéfié par le déchaînement de fureur et de violence qui s'est emparé d'un petit pays africain, au coeur de la région des Grands Lacs, le Rwanda. Jamais le continent noir n'avait connu des massacres d'une telle ampleur. Très vite, les médias opposent victimes, les Tutsis, et bourreaux, les Hutus ; et ils désignent les coupables de cette folie meurtrière sans précédent, qualifiée de génocide : la communauté internationale, qui n'a pas su prévenir l'embrasement général ; et, en premier lieu, la France, soutien du président Habyarimana et du régime en place qui aurait armé les milices exterminatrices. Qui a tué Habyarimana le 6 avril 1994 dans un attentat qui a déclenché les massacres ? La question a ressurgi plus de dix ans après les faits. Instigateur aussi de cette guerre, Paul Kagame, actuel président du pays, « libérateur », chef des mercenaires tutsis armés en Ouganda. Pierre Péan démontre que le génocide de 1994 est un épisode dans une guerre civile et régionale ignorée, plus meurtrière encore, voulue depuis octobre 1990. Le FPR était prêt à tout pour conquérir le pouvoir à Kigali, y compris à sacrifier des centaines de milliers de Tutsis et de Hutus. 

Portrait
Pierre Péan est journaliste d'investigation. Parmi ses nombreuses publications sont parues, dans la collection « Pluriel », Une jeunesse française et Vies et morts de Jean Moulin.

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Blog: Der Weg zur Katastrophe und die Nachwirkungen: Ruanda 1990–1994 aus ruandischer und afrikanischer Perspektive

📘 Taschenbuchausgabe – 544 Seiten – Auf Lager
📦 Schnelle Lieferung aus der Schweiz – Sorgfältig verpackt
🇫🇷 Dieses Buch ist vollständig in französischer Sprache.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worum geht es im Buch „Noires fureurs, blancs menteurs : Rwanda 1990-1994“? +
Dieses Buch ist eine umfangreiche investigativ-journalistische Untersuchung von Pierre Péan über den ruandischen Genozid von 1994. Der Autor zeichnet die Ereignisse nach, die zum Massaker an Hunderttausenden Tutsi und Hutu führten, analysiert den Kontext von Bürgerkrieg und regionalem Konflikt, beleuchtet die Rolle der internationalen Gemeinschaft und stellt die Frage, wer den ruandischen Präsidenten Juvénal Habyarimana am 6. April 1994 ermorden ließ – jenes Attentat, das den unmittelbaren Auslöser der Massaker bildete.
Wer ist der Autor Pierre Péan? +
Pierre Péan (1938–2019) war ein renommierter französischer Investigativjournalist und Essayist. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen unter anderem „Une jeunesse française“ (über François Mitterrand) und „Vies et morts de Jean Moulin“, die beide in der Reihe Pluriel erschienen sind. Er wurde bekannt durch tiefgehende, oft kontrovers diskutierte Recherchen zu afrikanischer Politik, französischer Zeitgeschichte und Mediensystemen.
Was ist die zentrale These Pierre Péns in diesem Buch? +
Péan argumentiert, dass der Genozid von 1994 als Episode einer bereits seit Oktober 1990 andauernden, weitgehend ignorierten Bürger- und Regionalkriegssituation verstanden werden müsse, die noch mehr Menschenleben forderte als die Ereignisse des Frühjahrs 1994. Er analysiert die Rolle von Paul Kagame und der RPF (Front patriotique rwandais) und vertritt die These, dass diese Akteure bereit gewesen seien, Hunderttausende Tutsi und Hutu zu opfern, um die Macht in Kigali zu erobern.
Warum ist dieses Buch umstritten? +
Das Buch gilt als kontrovers, weil es etablierte Deutungen des Genozids in Frage stellt, die Verantwortung stärker auf Paul Kagame, die RPF und ihre Verbündeten fokussiert und den Blick auf Verbrechen lenkt, die nach Péan von dieser Seite begangen wurden. Es kritisiert zudem scharf die Rolle westlicher Akteure, diskutiert die Verantwortung Frankreichs und anderer Staaten und wird von einigen Wissenschaftlern und NGOs als einseitig und revisionistisch kritisiert, während andere die Öffnung neuer Debatten begrüßen.
Welchen historischen Zeitraum deckt das Buch ab? +
Der Band behandelt die Jahre 1990 bis 1994, also die Phase vom Beginn des bewaffneten Angriffs der RPF im Oktober 1990 bis zum Genozid im Frühjahr/Sommer 1994.Péan rekonstruiert dabei sowohl die Vorgeschichte des Anschlags auf Präsident Habyarimana als auch die Entwicklung des Bürgerkriegs und der regionalen Konfliktverflechtungen in der Region der Großen Seen.
Wie umfangreich ist das Buch und in welchem Format erscheint es? +
„Noires fureurs, blancs menteurs : Rwanda 1990-1994“ umfasst 544 Seiten und liegt als Taschenbuchausgabe (Format ca. 11 × 17,8 × 2,8 cm) bei Fayard / Pluriel vor. Die ISBN lautet 978-2-8185-0405-5.
Für wen ist dieses Buch geeignet? +
Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich vertieft mit der Zeitgeschichte der Großen Seen, mit dem ruandischen Genozid und seinen geopolitischen Zusammenhängen beschäftigen möchten. Es ist insbesondere für politikwissenschaftlich und historisch Interessierte, Studierende, Forschende sowie für Personen relevant, die sich für investigativen Journalismus und kontroverse Debatten um Verantwortung, Deutungshoheit und internationale Politik interessieren.
Welche Schlüsselfragen werden in diesem Buch behandelt? +
Péan geht unter anderem folgenden Fragen nach: Wer war für den Abschuss des Flugzeugs von Präsident Habyarimana am 6. April 1994 verantwortlich? Welche Rolle spielten Paul Kagame und die RPF seit 1990 im Bürgerkrieg? Wie trug der seit 1990 andauernde Krieg zur Eskalation zum Genozid bei? Welche Verantwortung tragen Frankreich, andere Staaten und internationale Organisationen? Zudem untersucht er, wie Gewalt gegen Tutsi und Hutu in einen breiteren regionalen Kontext eingebettet war.