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Tant que les arbres s'enracineront dans la terre

Tant que les arbres s'enracineront dans la terre

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ISBN: 978-2-757-86652-8

✍🏾 Autor: Alain Mabanckou

🏢 Verlag: Points

🌍 Sprache: Französisch

📖 Seitenzahl: 416

📏 Masse: 17.8 x 11 x 2 cm

Buch auf Französisch.

Eine poetische Reflexion über Wurzeln, Erinnerung und Identität in Afrika.

Tour à tour nostalgique, apaisé, révolté, le poète-romancier Alain Mabanckou évoque les odeurs et les sons qui ont bercé son enfance, rend hommage à la nature bienfaisante et célèbre ses racines.

Sa poésie, tout comme le fleuve Congo, coule, fluide et méditative, là où se rencontrent les voix de l'Afrique, terreau de toutes les espérances.

Mais alors pourquoi ne lit-on plus la poésie ?

Mauvaise question ! Celle qui nous est proposée est-elle de la Poésie ? Voilà la question !

Sous prétexte de liberté du vers, de l'absence de règles, tout aujourd'hui peut nous être servi comme relevant du langage poétique. C'est contre cette liberté dangereuse qu'il faut se liguer. Non pas réclamer le retour de la versification, mais attendre des poètes des textes inspirés, loin des hardiesses cérébrales si chères à Denis Roche et son syndicat de poètes et amis qui ont poignardé en plein jour, sur la place publique, la dernière parcelle du langage humain : la Poésie. Depuis, celle-ci porte des pansements et claudique. D'autres maux s'y sont ajoutés : le copinage éditorial, la prolifération du compte d'auteur, le désintérêt des libraires et des médias. Le copinage est le mal le plus répandu dans le microcosme éditorial parisien. Les collections de Poésie - s'il en reste encore - du Seuil, de Gallimard ou de Flammarion ne publient que des amis ou des célébrités du moment. Houellebeque, Roubaud et les Académiciens qui vident leur fond de tiroir en livrant au public des vers poussiéreux de leurs amours de collège...

Über den Autor Alain Mabanckou

Alain Mabanckou ist ein herausragender kongolesisch-französischer Schriftsteller und Dichter, der 1966 in Pointe-Noire, Republik Kongo, geboren wurde. Er gilt als eine der erfolgreichsten und wichtigsten Stimmen der jüngeren afrikanischen Literatur in französischer Sprache.

Werdegang und akademische Laufbahn

Mabanckou studierte zunächst Jura in Brazzaville und Paris. Nach seinem Studium arbeitete er fast zehn Jahre lang als juristischer Berater in einem französischen Wirtschaftskonzern. Bereits in dieser Zeit begann er zu schreiben und veröffentlichte seine ersten Gedichtbände und seinen Debütroman.

Seit 2007 ist Alain Mabanckou Professor für frankophone Literatur an der University of California, Los Angeles (UCLA), wo er seine Expertise und Leidenschaft für die französischsprachige Literatur an Studierende weitergibt. Er lebt abwechselnd in Paris und Los Angeles.

Literarisches Werk und zentrale Themen

Alain Mabanckou ist bekannt für seine scharfsinnigen, oft humorvollen und doch tiefgründigen Romane, die sich mit der afrikanischen Erfahrung in der Gegenwart auseinandersetzen, sowohl auf dem Kontinent selbst als auch in der französischen Diaspora. Seine Werke sind geprägt von einem einzigartigen Stil, der Realismus mit Satire, Melancholie mit Burleske verbindet.

Zu seinen wichtigsten Themen gehören:

  • Identität und Zugehörigkeit: Die Herausforderungen, die sich aus dem Leben zwischen Kulturen und dem Suchen nach einem Platz in der Welt ergeben.
  • Postkolonialismus: Die Auswirkungen der Kolonialzeit auf die afrikanischen Gesellschaften und Individuen.
  • Migration und Exil: Die Erfahrungen afrikanischer Immigranten in Frankreich und anderen westlichen Ländern.
  • Die Komplexität des Alltags in Afrika: Er zeichnet oft detailreiche und nuancierte Porträts des Lebens im Kongo, jenseits stereotyper Darstellungen.
  • Sprache und Erzählformen: Mabanckou experimentiert oft mit der Sprache und bricht traditionelle Erzählmuster auf.

Bekannte Werke:

  • "Bleu-Blanc-Rouge" (1998): Sein Debütroman, für den er den Grand Prix littéraire de l'Afrique noire erhielt.
  • "Verre cassé" (2005) / "Zerbrochenes Glas" (dt. 2013): Ein gefeierter Roman, der in einer Bar in Pointe-Noire spielt und das Leben am Rande der Gesellschaft beleuchtet. Er erhielt dafür den Prix du roman Ouest-France–Étonnants voyageurs.
  • "Mémoires de porc-épic" (2006) / "Stachelschweins Memoiren" (dt. 2011): Für dieses Werk wurde er mit dem renommierten Prix Renaudot ausgezeichnet.
  • "Black Bazar" (2009) / "Black Bazar" (dt. 2010): Ein humorvoller Blick auf das Leben afrikanischer Exilanten in Paris.
  • "Petit piment" (2015) / "Petit Piment" (dt. 2017): Nominiert für den Booker International Prize.

Auszeichnungen und Anerkennung

Alain Mabanckou hat zahlreiche Auszeichnungen für sein Werk erhalten, was seine Bedeutung in der internationalen Literaturszene unterstreicht. Dazu gehören neben den bereits genannten Preisen auch der Grand Prix de Littérature der Académie française für sein Gesamtwerk im Jahr 2012. Er war auch Mitglied der Jury des Booker Prize 2022.

Mabanckous Werke werden in viele Sprachen übersetzt und er tourt regelmässig auf internationalen Literaturfestivals. Er ist eine Brücke zwischen den Kulturen und ein kritischer Beobachter der globalisierten Welt, dessen Romane zum Nachdenken anregen und gleichzeitig mit ihrer erzählerischen Kraft fesseln.

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🇫🇷 Dieses Buch ist vollständig in französischer Sprache.

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    Häufig gestellte Fragen (FAQ)
    Worum geht es in dem Gedichtband „Tant que les arbres s'enracineront dans la terre“? +
    Dieser Lyrikband von Alain Mabanckou ist eine feinfühlige Hommage an Afrika, seine Wurzeln und sein Erbe. Der Dichter erinnert sich, teils nostalgisch, teils gelassen und teils empört, an die Gerüche und Klänge seiner Kindheit, ehrt die heilsame Natur und feiert seine kongolesischen Wurzeln. Die Gedichte fließen wie der Kongo-Fluss, ruhig, meditativ und zugleich kraftvoll, an jenem Ort, an dem sich die Stimmen Afrikas kreuzen.
    Wer ist Alain Mabanckou? +
    Alain Mabanckou ist ein franco-kongolesischer Schriftsteller, Dichter und Essayist, 1966 in Pointe-Noire in der Republik Kongo geboren. Er gilt als eine der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen frankophonen afrikanischen Literatur. 2006 erhielt er den Prix Renaudot für „Mémoires de porc-épic“ und wurde 2012 von der Académie française mit dem Grand Prix de littérature Henri Gal für sein Gesamtwerk ausgezeichnet. Seit 2006/2007 lehrt er frankophone Literatur an der UCLA in Los Angeles.
    Warum trägt der Band den Titel „Tant que les arbres s'enracineront dans la terre“? +
    Der Titel steht als poetische Metapher für die tiefe Verwurzelung in afrikanischen Herkunftsräumen und für die Beständigkeit des kulturellen Erbes. Die Bäume symbolisieren die unauflösbare Verbindung zur angestammten Erde, zur kollektiven Erinnerung und zur afrikanischen Identität, die trotz Exil, Migration und Entfremdung weiterbesteht. Solange die Bäume in der Erde wurzeln, bleiben auch die kulturellen Wurzeln lebendig.
    Welche Hauptthemen prägen diesen Gedichtband? +
    Zentrale Themen sind afrikanisches Gedächtnis und Erbe, Fragen von Wurzeln und Zugehörigkeit, die Natur und insbesondere der Kongo-Fluss als Symbole, die Kindheit in Pointe-Noire, die Liebe zur afrikanischen Erde sowie Reflexionen über Exil und Diaspora. Der Band verbindet Melancholie, Feier des Lebens und kontemplative, politische Nachdenklichkeit.
    Wie viele Seiten hat das Buch und welches Format besitzt es? +
    „Tant que les arbres s'enracineront dans la terre“ (in der Points-Ausgabe, gefolgt von „Congo“) umfasst 416 Seiten in broschierter Form. Das Taschenbuch hat ungefähr das Format 11 × 17,8 × 2 cm. Die ISBN lautet 978-2-7578-6652-8. Bei King Jah ist der Band für 17.90 CHF erhältlich.
    Welche bekannten Werke von Alain Mabanckou gibt es außerdem? +
    Zu seinen bekanntesten Werken zählen der Roman „Bleu-Blanc-Rouge“ (1998, Grand Prix littéraire de l'Afrique noire), „Verre cassé“ (2005), „Mémoires de porc-épic“ (2006, Prix Renaudot), „Black Bazar“ (2009), „Demain j'aurai vingt ans“ (2010) und „Petit Piment“ (2015, in der englischen Übersetzung für den Man Booker International Prize nominiert). Viele dieser Texte verhandeln afrikanische Identität, Exil und Postkolonialismus mit Humor, Ironie und literarischer Tiefe.
    Für wen eignet sich dieser Gedichtband? +
    Der Band richtet sich an Liebhaber zeitgenössischer französischsprachiger Lyrik, an Leserinnen und Leser, die afrikanische Literatur und authentische Stimmen aus dem Kongo entdecken wollen, sowie an alle, die eine poetische Auseinandersetzung mit Identität, Erinnerung, Natur und Heimat suchen. Er eignet sich auch für Literaturkreise, die sich mit Themen wie Diaspora, Verwurzelung und kultureller Resilienz beschäftigen.
    Wie lässt sich der poetische Stil Alain Mabanckous in diesem Band beschreiben? +
    Seine Lyrik ist fließend, meditativ und zugleich sinnlich-konkreter Erfahrung verpflichtet – oft verglichen mit dem Lauf des Kongo-Flusses. Mabanckou verbindet Nostalgie und Feier, Realismus und lyrische Verdichtung; er spielt mit der französischen Sprache, integriert Bilder, Rhythmen und mündliche Traditionen der kongolesischen Kultur und schafft so eine unverwechselbare, musikalische Sprachlandschaft.