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Termitenhügel in der Savanne | Chinua Achebe

Termitenhügel in der Savanne | Chinua Achebe

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ISBN: 978-3-596-90610-9

✍🏾 Autor: Chinua Achebe

🏢 Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag

🌍 Sprache: Deutsch

📖 Seitenzahl: 304

📏 Masse: 19 x 12.3 x 2.5 cm

Der letzte Roman des grossen Schriftstellers Chinua Achebe
Mit ›Termitenhügel in der Savanne‹ wendet Achebe sich der afrikanischen Gegenwart zu. In einem fiktiven Staat Westafrikas, der Nigeria nicht unähnlich ist, herrscht unter »Seiner Exzellenz« Sam eine Atmosphäre der Unterdrückung und des Misstrauens. Achebe folgt dem engsten Umfeld des Despoten und trifft in den Kern einer politischen und vor allem menschlichen Tragödie.

Im westafrikanischen Kangan herrscht nach einem Militärputsch der junge, in England ausgebildete Offizier Sam. Seine Freunde Chris Oriko, der Informationsminister der Regierung, und Ikem Osodi, Dichter und Chefredakteur der regierungskritischen National Gazette, kennen Sam aus Studienzeiten und müssen mitansehen, wie der charmante junge Mann sich zu einem machtbesessenen Despoten entwickelt. Als Ikem beginnt sich gegen ihn zu stellen, bringt er nicht nur sich selbst, sondern das ganze Land in Gefahr.

Chinua Achebe wendet sich mit seinem letzten Roman der afrikanischen Gegenwart zu und erzählt am Beispiel des fiktiven Kangan eindrücklich von der Atmosphäre eines Staates an der Schwelle zur Diktatur.

»Chinua Achebe ist ein magischer Schriftsteller - einer der grössten des zwanzigsten Jahrhunderts.« Margaret Atwood

Über den Autor Chinua Achebe

Chinua Achebe (1930–2013) war ein nigerianischer Schriftsteller und gilt als einer der wichtigsten Begründer der modernen afrikanischen Literatur. Er schrieb in englischer Sprache, integrierte aber meisterhaft die Erzähltraditionen und Sprichwörter seiner Igbo-Heimat, um eine authentische afrikanische Perspektive zu schaffen.

Sein berühmtestes Werk ist der Roman "Alles zerfällt" (Originaltitel: Things Fall Apart) von 1958. Das Buch gilt als Meilenstein, da es die Geschichte des Kolonialismus aus der Sicht der kolonisierten Völker erzählt und aufzeigt, wie die Ankunft der britischen Missionare und Kolonialherren die traditionelle Igbo-Gesellschaft zerstörte.

Achebe setzte sich in seinen Romanen und Essays intensiv mit Themen wie dem Zusammenprall der Kulturen, den Folgen des Kolonialismus, politischer Korruption und der Suche nach afrikanischer Identität auseinander. Für sein literarisches Schaffen wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2002) und dem Man Booker International Prize (2007).

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