Un regard de l'extérieur sur les âmes de l'Afrique
V. S. Naipaul, romancier et Prix Nobel de littérature, part à la rencontre d'une Afrique que les cartes ne montrent pas. En 2008 et 2009, il traverse six pays – l'Ouganda, le Ghana, le Nigeria, la Côte d'Ivoire, le Gabon et l'Afrique du Sud – non pour y observer la politique ou l'économie, mais pour y saisir l'invisible : les croyances, les rituels, les esprits.
Entre l'islam, le christianisme et les pratiques magiques ancestrales, Afrikanisches Maskenspiel explore ce qui reste quand les empires s'en vont – et ce que l'Afrique choisit de garder, de cacher ou de transformer. Un livre de voyage qui est aussi une interrogation sur l'identité, la foi et la mémoire collective.
Livre en allemand.
Einblicke in die Religionen Afrikas
V. S. Naipaul, Romancier und Nobelpreisträger, ist einer der grossen Weltreisenden der Literatur.
Auf der Suche nach den Anfängen bereist V. S. Naipaul 2008 und 2009 sechs Länder Afrikas – Uganda, Ghana, Nigeria, die Côte d'Ivoire, Gabun und Südafrika. Hier besucht er heilige Stätten, trifft auf Medizinmänner und Stammesoberhäupter, auf Gläubige verschiedener, mitunter mehrerer Religionen. Die Frage stellt sich, warum einerseits die fremden Religionen Islam und Christentum einen solchen iegeszug antreten konnten und andererseits traditionelle magische Praktiken nach wie vor reale Macht besitzen. Naipaul selbst zeigt sich auf dieser Reise als Zweifelnder, den die Zerrissenheit von Menschen und Ländern verstört und dem sich letzte Antworten entziehen.
»Ich hatte erwartet, dass sich die magischen Praktiken über die Weite des afrikanischen Kontinents stark unterscheiden würden. Aber das taten sie nicht. Das zu erleben, eine Idee dieser ungebrochenen Kraft zu bekommen war eine Erfahrung, die mich zurückführte zu den Anfängen der Dinge. Zu diesen Anfängen vorzustossen war das Ziel meines Buches.«
V. S. Naipaul
Portrait Vidiadhar Surajprasad Naipaul,
Vidiadhar Surajprasad Naipaul, meist bekannt als V.S. Naipaul, war ein britischer Schriftsteller trinidadischer Herkunft und einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Hier sind einige Eckpunkte zu seinem Leben und Werk:
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Herkunft und Identität▼
Er wurde 1932 auf Trinidad als Nachfahre indischer Einwanderer geboren. Die Themen Vertreibung, Exil und die Suche nach Identität in der postkolonialen Welt ziehen sich durch sein gesamtes Schaffen.
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Literarischer Durchbruch▼
Bekannt wurde er vor allem durch seinen Roman "Ein Haus für Mr. Biswas" (1961), der lose auf dem Leben seines Vaters basiert und den mühsamen Kampf um Unabhängigkeit und Würde beschreibt.
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Reiseliteratur▼
Neben Romanen verfasste er scharfzüngige und oft kontrovers diskutierte Reiseberichte über Indien, Afrika und die islamische Welt. Er war bekannt für seinen schonungslosen, teils pessimistischen Blick auf junge Nationalstaaten nach der Kolonialzeit.
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Höchste Anerkennung▼
Im Jahr 2001 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Die Jury würdigte ihn dafür, "hellsichtiges Erzählen und unbestechliches Beobachten in Werken vereinigt zu haben, die uns zwingen, die Gegenwart verdrängter Geschichten zu sehen".
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Stil▼
Sein Schreibstil gilt als extrem präzise, klar und unsentimental.
Naipaul verstarb 2018 in London. Er bleibt eine komplexe Figur der Weltliteratur – bewundert für seine stilistische Brillanz, aber auch oft kritisiert für seine teilweise provokanten Ansichten über die Dritte Welt.
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📘 Édition brochée – 350 pages – En stock
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🇩🇪 Ce livre est entièrement en allemand.