Einen vielstimmigen Sammelband zum vorkolonialen Kulturerbe des Königreichs Benin im heutigen Nigeria – mit Fokus auf Objekte, die in Schweizer Museen liegen.
Neue Erkenntnisse zur historischen und aktuellen Bedeutung dieser Artefakte sowie reich bebilderte Einblicke in ihre Objektbiografien.
Konkrete Beispiele aus Vermittlungs- und Ausstellungspraxis, die zeigen, wie Museen mit kolonialen Kontexten, internationalen Kunsthandel und Erinnerungskultur umgehen.
Für wen geeignet
Leser·innen, die sich für Restitution, Provenienzforschung und die Debatten rund um Benin-Bronzen und afrikanisches Kulturerbe interessieren.
Mitarbeitende und Freund·innen von Museen, die nach Inspiration für kooperative Forschung und dialogische Ausstellungsarbeit mit Partner·innen aus Nigeria und der Diaspora suchen.
Studierende, Forschende und kulturpolitisch Interessierte, die ein aktuelles, praxisnahes Buch zur postkolonialen Erinnerungsarbeit zwischen Afrika und Europa möchten.
Themen
Kulturerbe des Königreichs Benin, historische Bedeutung der Objekte und ihre Wege in Schweizer Sammlungen.
Provenienzforschung, kooperative Methoden, internationale Kunsthandelsnetzwerke und Museumsarbeit im kolonialen Kontext.
Postkoloniale Erinnerung, Restitutionsdebatten, Beziehungen zwischen Nigeria, Diaspora und Schweizer Museen – eine gemeinsame Wissensproduktion „in Bewegung“.
Dieser vielstimmige Sammelband befasst sich mit dem Kulturerbe des vorkolonialen Königtums Benin auf dem Gebiet des heutigen Nigeria. Auch in Schweizer Museen befinden sich Objekte aus Benin. Neben neuen Erkenntnissen zur historischen und aktuellen Bedeutung der Artefakte zeigt das reich bebilderte Buch auch den heutigen Dialog mit Partnerinnen und Partnern aus Nigeria und der Diaspora auf. Sowohl die Methoden der kooperativen Forschung als auch die Zukunft der hier verwahrten Gegenstände werden reflektiert. Objektbiografien und Beispiele aus der Vermittlungs- und Ausstellungspraxis geben Einblick in die verflochtenen Geschichten, in den internationalen Kunsthandel und in postkoloniale Erinnerungsarbeit zwischen Afrika und Europa.
Das Buch erscheint als Teil der Benin Initiative Schweiz (2021–2024), einem Projekt von acht Schweizer Museen, das sich mit der Erforschung der Provenienzen von Objekten aus kolonialen Kontexten befasst. Texte und Bilder bieten Gelegenheit, über Werke und Werte, Beziehungen und Geschichtsbilder nachzudenken. Die Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern aus Nigeria und der Diaspora ermöglicht neue Formen der Wissensproduktion. Dabei gerät nicht nur das Kulturerbe in Bewegung, sondern auch das Museum.
Worum geht es in "In Bewegung: Kulturerbe aus Benin in Schweizer Museen"?
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Der Sammelband befasst sich mit dem Kulturerbe des vorkolonialen Königreichs Benin auf dem Gebiet des heutigen Nigeria und mit Objekten aus Benin in Schweizer Museen. Er zeigt, wie diese Artefakte nach Europa gelangten, welche Bedeutung sie heute haben und welche neuen Dialoge mit Partnerinnen und Partnern aus Nigeria und der Diaspora entstehen.
Welche Themen werden in dem Buch behandelt?
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Das Buch behandelt Themen wie Provenienzforschung, Museums- und Sammlungsgeschichte, internationale Kunstmärkte, koloniale Gewalt, Restitutionsdebatten und postkoloniale Erinnerungsarbeit. Objektbiografien und Beispiele aus der Ausstellungspraxis geben Einblick in die verflochtenen Geschichten zwischen Benin und der Schweiz.
Wer hat an "In Bewegung" mitgearbeitet?
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Der Band versammelt Beiträge verschiedener Autorinnen und Autoren, darunter Tisa Francini, Esther Hertzog, Alice Malefakis, Alexis Malefakis und Michaela Oberhofer. Er ist Teil der Benin Initiative Schweiz (2021–2024), an der acht Schweizer Museen beteiligt sind.
Für wen ist dieses Buch besonders geeignet?
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Das Buch richtet sich an Studierende, Forschende und Fachpersonen aus Museen, sowie an Leserinnen und Leser, die sich für afrikanische Kunst, Kolonialgeschichte, Restitution und die Rolle von Museen in postkolonialen Gesellschaften interessieren. Es ist auch für alle spannend, die sich mit Nigeria und der Geschichte des Königreichs Benin befassen.
Welche Rolle spielt die Benin Initiative Schweiz?
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Die Benin Initiative Schweiz (2021–2024) untersucht die Provenienzen von Objekten aus kolonialen Kontexten in acht Schweizer Museen. "In Bewegung" dokumentiert Teile dieser Forschungsarbeit und zeigt, wie Kooperationen mit nigerianischen Partnerinnen und Partnern neue Formen der Wissensproduktion und neue Perspektiven auf das Kulturerbe ermöglichen.
In welcher Form erscheint das Buch und in welcher Sprache ist es verfasst?
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Das Buch erscheint als reich bebilderter Sammelband im Verlag Scheidegger & Spiess mit 120 Seiten im Format 21 x 28 cm. Der Text ist in deutscher Sprache verfasst.
Wie passt dieses Buch zum Sortiment von King Jah?
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"In Bewegung" ergänzt das Sortiment von King Jah ideal, weil es Fragen von afrikanischem Kulturerbe, kolonialer Geschichte, Restitution und aktuellen Dialogen zwischen Afrika und Europa aufgreift. Es verbindet die Themen Benin, Nigeria, Schweiz und Museumsarbeit und spricht Leserinnen und Leser an, die sich für Zukunft und Geschichte Afrikas interessieren.