Afrikanische Autorinnen – Geschichten von bleibender Kraft und kontinentaler Tiefe.

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La saison de l'ombre

Léonora Miano

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ISBN: 978-2-266-24877-8

✍🏾 Autorin: Léonora Miano

🏢 Verlag: Pocket

🌍 Sprache: Französisch

📖 Seitenzahl: 247

📏 Masse: 18 x 11.1 x 1.4 cm

Ein Dorf in der subsaharischen Savanne. Ein Feuer in der Nacht. Zwölf Männer verschwunden.

La Saison de l'ombre erzählt, was der transatlantische Sklavenhandel selten erzählt: nicht die Geschichte derer, die verschleppt wurden – sondern die der Zurückgebliebenen. Die Mütter, die nicht wissen, was mit ihren Söhnen geschehen ist. Das Dorf, das schweigt, trauert und sich selbst zu erklären versucht, was keine Erklärung kennt.

Léonora Miano schreibt mit einer stillen, konzentrierten Wucht, die unter die Haut geht. Mit diesem Roman, ausgezeichnet mit dem Prix Femina 2013, schreibt sie dem Kolonialtrauma eine Stimme – und den Frauen Afrikas eine Würde zurück, die die Geschichte ihnen zu lange verweigert hat.

Buch auf französisch.

Léonora Miano, obsédée par la question de la Traite négrière, donne vie aux souffrances subies par les femmes ravagées par la perte de leur fils.

Au coeur de la brousse subsaharienne, un grand incendie a ravagé les cases du clan Mulongo. Depuis lors, douze hommes manquent à l'appel - les fils aînés pour la plupart. Pendant que les mères cherchent en songe les réponses à leur chagrin, le Conseil interroge les ancêtres, scrute les mystères de l'ombre : que signifie cette disparition ? Pour le salut de la communauté, le chef Mukano et quelques autres décident de partir à leur recherche en territoire bwele, leurs voisins. Peu d'entre eux atteindront l'océan - par où les « hommes aux pieds de poules » emportent leurs enfants.

La saison de l'ombre est un roman puissant qui nous arrache des larmes.
Femina-Preis 2013

Portrait Léonora Miano

Née à Douala, au Cameroun, en 1973, Léonora Miano vit en France depuis 1991.

Saluée par la critique et plébiscitée par le public, elle reçoit en 2005 le prix Révélation de la Forêt des Livres, ainsi que le prix Louis Guilloux en 2006 pour son premier roman, L’intérieur de la nuit (Plon, 2005), classé cinquième au palmarès des meilleurs livres de l’année par le magazine LIRE.

En 2006, elle publie Contours du jour qui vient (Plon), distingué la même année par le 19e prix Goncourt des lycéens.

Après Tels des astres éteints (2008), Les aubes écarlates (2009) et Blues pour Élise (2010), son dernier roman, Ces âmes chagrines, a paru chez Plon en 2011.

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📘 Taschenbuchausgabe – 247 Seiten – Auf Lager
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🇫🇷 Dieses Buch ist vollständig in französischer Sprache.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Worum geht es in „La saison de l’ombre“ von Léonora Miano?

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„La saison de l’ombre“ ist ein eindringlicher Roman von Léonora Miano über Sklavenhandel, Verlust, Trauer und das Erinnern eines Volkes. Das Buch erzählt die Erfahrung von Gewalt und Verschleppung aus einer afrikanischen Perspektive und rückt besonders das Leid der Mütter und Gemeinschaften in den Mittelpunkt.

Welche Themen stehen in „La saison de l’ombre“ im Mittelpunkt?

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Im Mittelpunkt stehen Sklaverei, Trauer, Erinnerung, kollektiver Verlust, Mutterschaft, historische Gewalt und die Frage, wie Gemeinschaften mit einem tiefen Bruch umgehen. Léonora Miano verbindet diese Themen mit einer literarisch dichten und emotional kraftvollen Sprache.

Für wen ist „La saison de l’ombre“ besonders geeignet?

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Das Buch eignet sich besonders für Leserinnen und Leser, die afrikanische Literatur, historische Romane, postkoloniale Perspektiven und intensive Texte über Erinnerung und Würde schätzen. Es ist besonders lesenswert für Menschen, die sich mit den menschlichen Folgen des Sklavenhandels auseinandersetzen möchten.

Warum ist Léonora Miano eine wichtige Autorin?

+
Léonora Miano gehört zu den wichtigen Stimmen der afrikanischen und frankophonen Gegenwartsliteratur, weil sie Geschichte, schwarze Identität, Erinnerung und Gewalt mit literarischer Tiefe behandelt. Ihre Werke verbinden historische Reflexion mit starker emotionaler und sprachlicher Kraft.

Warum lohnt es sich, „La saison de l’ombre“ heute zu lesen?

+
Der Roman lohnt sich, weil er die Geschichte des Sklavenhandels nicht abstrakt, sondern menschlich und existenziell erfahrbar macht. „La saison de l’ombre“ ist bis heute relevant, weil das Buch Fragen nach Erinnerung, Verlust, Gewalt und historischer Verantwortung eindringlich sichtbar macht.
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