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Peau noire, masques blancs

Frantz Fanon

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ISBN: 978-2-757-84168-6

✍🏾 Autor: Frantz Fanon

🏢 Verlag: Points

🌍 Sprache: Französisch

📖 Seitenzahl: 240

📏 Masse: 11 x 18 x 1.3 cm

Was bedeutet es, in einer Welt aufzuwachsen, die dich zwingt, dich selbst durch die Augen anderer zu sehen?

Peau noire, masques blancs ist Frantz Fanons erstes und vielleicht persönlichstes Buch. 1952 erschienen, analysiert der Martinikaner und spätere Algerienrevolutionär darin die psychischen Wunden des Kolonialismus – nicht als abstrakte Theorie, sondern als gelebte, körperliche Erfahrung. Fanon zeigt, wie rassistische Strukturen das Selbstbild, die Sprache und die Identität des kolonisierten Subjekts von innen her deformieren: die schwarze Haut als Gefängnis, die weiße Maske als erzwungene Anpassung.

Sieben Jahrzehnte nach seiner Entstehung ist dieses Buch kein historisches Dokument – es ist eine Diagnose, die erschreckend aktuell geblieben ist.

Buch in französisch.

La décolonisation faite, cet essai de compréhension du rapport Noir-Blanc a gardé toute sa valeur prophétique : car le racisme, malgré les horreurs dont il a affligé le monde, reste un problème d’avenir. Il est ici abordé et combattu de front, avec toutes les ressources des sciences de l’homme et avec la passion de celui qui allait devenir un maître à penser pour beaucoup d’intellectuels du tiers monde.

Portrait

Frantz Fanon (1925-1961). Né à Fort-de-France, il s’engage dans les Forces française libre en 1943, puis étudie la médecine, la philosophie et la psychologie à Lyon. Il devient médecin-chef de l’hôpital psychiatrique de Blida, mais il est expulsé d’Algérie en 1957 et s’installe à Tunis où il reste lié avec les dirigeants du GPRA. Il meurt d’une leucémie après avoir publié deux autres ouvrages consacrés à la révolution algérienne et à la décolonisation.

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Ein fundamentales Werk der postkolonialen Theorie

"Peau noire, masques blancs" (Schwarze Haut, weiße Masken) von Frantz Fanon ist ein absoluter Klassiker und ein fundamentales Werk der postkolonialen Theorie, der kritischen Rassismusforschung und der Psychologie. Seine Bedeutung lässt sich in vielerlei Hinsicht begründen:

  • Bahnbrechende Analyse der psychologischen Auswirkungen des Kolonialismus und Rassismus Fanon war einer der ersten, der die tiefgreifenden psychischen Schäden untersuchte, die Kolonialismus und Rassismus bei den Kolonisierten verursachen. Er analysiert auf eindringliche Weise, wie die internalisierte Minderwertigkeit, die Entfremdung von der eigenen Kultur und Identität sowie das Verlangen, "weiß" zu werden, die Psyche der schwarzen Bevölkerung prägen. Das Konzept der "weißen Maske", die schwarze Menschen anlegen, um in einer von Weißen dominierten Welt zu bestehen, ist bis heute relevant.
  • Verbindung von Psychoanalyse und politischer Analyse Fanon integriert psychoanalytische Konzepte mit einer scharfen politischen Kritik des Kolonialismus. Er zeigt, dass psychische Probleme der Kolonisierten nicht nur individuelle Pathologien sind, sondern vielmehr direkte Folgen der sozio-politischen Unterdrückung und Entmenschlichung durch das koloniale System.
  • Einfluss auf die postkoloniale Theorie Das Buch legte den Grundstein für die postkoloniale Theorie und beeinflusste maßgeblich das Denken über Identität, Macht, Kultur und Widerstand in ehemals kolonisierten Gesellschaften. Begriffe und Konzepte aus "Peau noire, masques blancs" sind in der postkolonialen Forschung und Kritik weiterhin zentral.
  • Analyse der Sprache und ihrer Rolle im Kolonialismus Fanon betont die Bedeutung der Sprache als Instrument der Kolonialisierung und der Aufrechterhaltung rassistischer Hierarchien. Er untersucht, wie die Sprache der Kolonisatoren internalisiert wird und zur Entfremdung von der Muttersprache und der eigenen kulturellen Identität führt.
  • Untersuchung der Beziehungen zwischen Schwarzen und Weißen sowie zwischen schwarzen Männern und Frauen Das Buch analysiert die komplexen und oft verzerrten Beziehungen, die durch das koloniale System und den Rassismus entstehen. Fanon beleuchtet die Dynamiken der Abhängigkeit, des Begehrens und der Ablehnung in diesen Beziehungen.
  • Zeitlose Relevanz Obwohl das Buch 1952 veröffentlicht wurde, sind seine Analysen und Einsichten in Bezug auf Rassismus, Identität und die Nachwirkungen des Kolonialismus erschreckend aktuell. Die Auseinandersetzung mit internalisiertem Rassismus, dem Wunsch nach Assimilation und den psychologischen Folgen von Diskriminierung ist in vielen Gesellschaften weiterhin von großer Bedeutung.
  • Literarische und stilistische Kraft Fanons Schreibstil ist leidenschaftlich, persönlich und zugleich analytisch scharf. Er verwebt eigene Erfahrungen mit theoretischen Überlegungen und psychologischen Beobachtungen, was das Buch zu einer eindringlichen und bewegenden Lektüre macht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass "Peau noire, masques blancs" ein Klassiker ist, weil es auf bahnbrechende Weise die psychologischen und sozialen Auswirkungen des Kolonialismus und Rassismus analysiert, die postkoloniale Theorie maßgeblich beeinflusst hat und dessen Einsichten bis heute von großer Relevanz sind. Es ist ein Werk, das zum Nachdenken anregt und ein tiefes Verständnis für die komplexen Dynamiken von Identität, Macht und Unterdrückung vermittelt.

📘 Taschenbuchausgabe – 240 Seiten – Auf Lager
📦 Schnelle Lieferung aus der Schweiz – Sorgfältig verpackt
🇫🇷 Dieses Buch ist vollständig in französischer Sprache.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worum geht es in "Peau noire, masques blancs" von Frantz Fanon? +
"Peau noire, masques blancs" (Schwarze Haut, weiße Masken) ist Frantz Fanons erstes Hauptwerk, erschienen 1952. Es analysiert die psychologischen Folgen des Kolonialismus für das schwarze Subjekt: Wie rassistische Strukturen das Selbstbild, die Sprache und die Identität von Menschen afrikanischer Herkunft deformieren. Fanon verbindet Psychoanalyse, Phänomenologie und politische Theorie zu einem der wirkungsmächtigsten Texte der postkolonialen Theorie.
Was ist die Kernthese von "Peau noire, masques blancs"? +
Fanons Kernthese ist, dass der Kolonialismus nicht nur politisch und wirtschaftlich wirkt, sondern vor allem psychologisch: Er zwingt das kolonisierte Subjekt dazu, sich selbst durch die Augen des Kolonisators zu sehen. Die "weiße Maske" im Titel steht für die erzwungene Anpassung an weiße Normen und Werte – eine Form der Selbstentfremdung, die Fanon als psychische Kolonisation beschreibt.
Was unterscheidet "Peau noire, masques blancs" von "Les Damnés de la terre"? +
"Peau noire, masques blancs" (1952) ist Fanons frühere, stärker psychoanalytisch und phänomenologisch ausgerichtete Arbeit über das schwarze Subjekt und seine Entfremdung. "Les Damnés de la terre" (1961) ist sein späteres, politisch radikaleres Werk über antikoloniale Befreiungsbewegungen und revolutionäre Gewalt. Beide Werke ergänzen sich und bilden zusammen das Fundament von Fanons Denken.
Für wen ist "Peau noire, masques blancs" geeignet? +
Das Buch eignet sich für alle, die sich mit postkolonialer Theorie, kritischer Rassismusforschung, Psychologie der Unterdrückung und der Geschichte des antikolonialen Denkens auseinandersetzen möchten. Es ist ein anspruchsvoller, aber unverzichtbarer Text für alle, die Fanons Denken und die Grundlagen der postkolonialen Theorie wirklich verstehen wollen.
Warum ist Frantz Fanon bis heute relevant? +
Frantz Fanon (1925–1961) ist einer der einflussreichsten politischen Denker des 20. Jahrhunderts. Seine Analysen von Rassismus, Kolonialismus und psychischer Entfremdung sind bis heute Grundlagentexte in Soziologie, Philosophie, Literaturwissenschaft und den Postcolonial Studies. Seine Ideen wirken in aktuellen Debatten über Rassismus, Dekolonisierung und Identitätspolitik weiter.
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