Einen sprachgewaltigen Roman aus dem Grenzgebiet zwischen Angola und Kongo, in dem Diamantensucher, Gauner und Frauen ohne Alter den „Tanz der Teufel“ tanzen.
Die sagenhafte Tshiamuena, die Madonna der Minen, die über Erfolg, Niedergang, böse Zungen und mächtiges Schweigen herrscht.
Einen Text, der wie Rumba und Kizomba swingt: mal Choral, mal Theaterstück – ein Sprachrausch, der die Grenzen der Erzählform sprengt.
Für wen geeignet
Leser·innen, die literarisch anspruchsvolle, rhythmische Romane aus dem Kongo und dem südlichen Afrika suchen.
Menschen, die Texte mögen, in denen Musik, Sprache, Exzess und Alltag in den Minen zu einem wilden Strom werden.
Fans von Fiston Mwanza Mujila oder von „Tram 83“, die sein Werk weiter erkunden wollen.
Themen
Diamantenminen in Lunda Norte, Grenzgebiet Angola–Kongo, wirtschaftlicher und sozialer Ausnahmezustand.
Tshiamuena als „Madonna der Minen“, Erfolg, Niedergang, Schweigen und Gerüchte als Machtmittel.
Musik (Rumba, Kizomba), Sprachrhythmus, Theater, Choralformen und experimentelle, poetische Erzählweise.
Im Grenzgebiet zwischen Angola und dem Kongo, in den Minen von Lunda Norte und im Zentrum von Lubumbashi tanzen Frauen ohne Alter, Diamantensucher, Gauner und Agenten aus aller Welt den Tanz der Teufel. Die sagenhafte Tshiamuena, die Madonna der Minen, herrscht über Erfolg und Niedergang, gebietet über böse Zungen und mächtiges Schweigen. Geld wird geschürft und verspielt, man schwitzt, jubelt, stolziert, fliegt und fällt im selben Atemzug.
In einem Strudel aus Szenen, Formen und Farben lässt Fiston Mwanza Mujila die Worte tanzen, getragen von Rumba und Kizomba, zerrissen von den schrillen Missklängen der Gegenwart.
Mal ein Choral, mal ein Theaterstück - Tanz des Teufels spielt mit den Grenzen der Sprache und sprengt sie dann mit Poesie.
Der Roman vibriert, stampft, swingt. Ein Hohelied der Musik - ein Sprachrausch.
Über den Autor: Fiston Mwanza Mujila
Geboren 1981 in der Demokratischen Republik Kongo, lebt Fiston Mwanza Mujila heute in Graz, Österreich. Er studierte Literatur- und Geisteswissenschaften an der Universität Lubumbashi und hat Gedichtbände, Kurzgeschichten und Theaterstücke verfasst.
Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Goldmedaille für Literatur bei den VI. Jeux de la Francophonie in Beirut. Sein neuestes Werk "Tanz der Teufel" erschien 2022. Mwanza Mujila promoviert derzeit in Romanistik in Graz.
Weitere Empfehlungen aus der kongolesischen Literatur
Worum geht es in "Tanz der Teufel" von Fiston Mwanza Mujila?
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"Tanz der Teufel" spielt im Grenzgebiet zwischen Angola und der Demokratischen Republik Kongo, in den Minen von Lunda Norte und in Lubumbashi. Frauen ohne Alter, Diamantensucher, Gauner und Agenten aus aller Welt tanzen einen wilden Tanz des Exzesses und der Hoffnung, über den die legendäre Tshiamuena, die "Madonna der Minen", herrscht.
Welches Genre hat "Tanz der Teufel"?
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Der Roman ist ein literarisch-experimentelles Werk der afrikanischen Gegenwartsliteratur. Er verbindet poetische Sprache, musikalische Rhythmen und gesellschaftliche Beobachtung zu einem vielstimmigen, sprachgewaltigen Text.
Für wen eignet sich "Tanz der Teufel"?
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"Tanz der Teufel" richtet sich an Leser:innen, die sich für kongolesische Literatur, postkoloniale Themen, afrikanische Gegenwartsliteratur, Musik, Minen- und Grenzräume sowie sprachlich anspruchsvolle Romane interessieren.
In welcher Ausgabe ist "Tanz der Teufel" bei King Jah erhältlich?
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Bei King Jah ist "Tanz der Teufel" in deutscher Sprache als Taschenbuchausgabe des Unionsverlags erhältlich.
Wie viele Seiten hat "Tanz der Teufel" und welche ISBN hat das Buch?
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"Tanz der Teufel" umfasst 288 Seiten im Taschenbuchformat und hat die ISBN 978-3-293-20982-4.
Wer ist Fiston Mwanza Mujila?
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Fiston Mwanza Mujila wurde 1981 in der Demokratischen Republik Kongo geboren und lebt heute in Graz, Österreich. Er ist Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, wurde vielfach ausgezeichnet und ist unter anderem durch seinen Roman "Tram 83" bekannt.