Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten
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ISBN: 978-3-446-28320-6
✍🏾 Autor: Alice Hasters
🏢 Verlag: Hanserblau
🌍 Sprache: Deutsch
📖 Seitenzahl: 240
📏 Masse: 19 x 12.1 x 2.2 cm
Dieses Buch von Alice Hasters ist längst ein moderner Klassiker der antirassistischen Literatur im deutschsprachigen Raum. Mit einer klaren, zugänglichen Sprache beschreibt sie, wie tief Rassismus in gesellschaftlichen Strukturen verankert ist – und warum viele weisse Menschen ihn nicht erkennen.
Hasters verbindet persönliche Erfahrungen mit analytischer Schärfe. Sie zeigt auf, wie Alltagsrassismus funktioniert, warum „gut gemeint“ oft nicht gut ist und weshalb Zuhören wichtiger ist als Verteidigung.
Warum dieses Buch lesen? Weil es hilft, eigene Denkmuster zu hinterfragen und ein tieferes Verständnis für strukturelle Ungleichheit zu entwickeln.
Wer Rassismus bekämpfen will, muss Veränderung befürworten - und die fängt bei einem selbst an."Darf ich mal deine Haare anfassen?", "Kannst du Sonnenbrand bekommen?", "Wo kommst du her?" Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören.Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu konfrontieren, ist im ersten Moment schmerzhaft, aber der einzige Weg, ihn zu überwinden.
Portrait Alice Hasters
Alice Hasters wurde 1989 in Köln geboren. Sie lebt und arbeitet als Autorin und Publizistin in Berlin. Sie war unter anderem für das Jugendprogramm Funk tätig, entwickelte Social Media Formate für die Tagesschau und den RBB und moderierte bei Deutschlandfunk Nova. Mit Maxi Häcke spricht sie im Podcast Feuer & Brot über Feminismus und Popkultur. Ihr erstes Buch Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten belegte Platz 5 der Jahresbestsellerliste Sachbuch im Paperback 2020. Für ihre Bildungsarbeit zum Thema Rassismus wurde sie 2020 zur Kulturjournalistin des Jahres gewählt.
Worum geht es in "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten"?
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Alice Hasters beschreibt, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt – von scheinbar harmlosen Fragen bis zu strukturellen Ungleichheiten. Sie zeigt, warum Rassismus nicht nur am rechten Rand existiert und warum Auseinandersetzung mit dem eigenen Rassismus notwendig ist.
Warum gelten Fragen wie "Darf ich mal deine Haare anfassen?" als rassistisch?
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Solche Fragen greifen in die Privatsphäre ein und machen Schwarze Menschen zu exotischen Objekten. Hasters erklärt, dass gut gemeinte Neugier trotzdem rassistisch sein kann, weil sie auf kolonialen Bildern, Stereotypen und Machtgefällen beruht.
Für wen ist dieses Buch besonders geeignet?
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Das Buch richtet sich vor allem an weiße Leser:innen, die Rassismus besser verstehen und eigenes Verhalten reflektieren wollen. Es eignet sich für Einsteiger:innen in das Thema, für Bildungskontexte sowie für alle, die über Alltagsrassismus in Deutschland sprechen und lernen möchten.
Ist das Buch auch für Schwarze Leser:innen relevant?
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Ja. Viele Schwarze Leser:innen finden sich in Hasters’ Erfahrungen wieder und fühlen sich gesehen. Gleichzeitig kann das Buch helfen, Worte für Erlebnisse zu finden und Gespräche mit weißen Menschen fundierter zu führen – muss aber nicht von Betroffenen "für Aufklärung" gelesen werden.
Wie umfangreich ist das Buch und in welchem Format ist es erhältlich?
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Das Buch umfasst 240 Seiten, erscheint als Taschenbuchausgabe bei Hanserblau und ist bei King Jah auf Deutsch erhältlich – mit schneller Lieferung aus der Schweiz.